Zhangjiajie Nationalpark Guide: Route, Tipps & unsere Erfahrungen

Der Zhangjiajie National Forest Park ist einer dieser Orte, die man schon vor der Reise unzählige Male auf Bildern gesehen hat – und bei denen man sich trotzdem nicht wirklich vorstellen kann, wie es sich anfühlt, dort zu stehen.

Die Landschaft wirkt fast unreal: riesige, senkrechte Felsnadeln, die aus dichtem Grün herausragen und oft von Nebel umgeben sind. Genau diese Kulisse war übrigens auch eine der Inspirationen für die schwebenden Berge im Film Avatar – und wenn man einmal dort ist, versteht man sofort warum. Umgangssprachlich wird der Nationalpark also auch Avatar Nationalpark genannt.

Besucher im Zhangjiajie Nationalpark vor nebelverhangenen Felsformationen
Aussichtspunkt im Zhangjiajie Nationalpark mit roten Bändern und Blick auf die Felsformationen

Gleichzeitig ist Zhangjiajie aber nicht nur beeindruckend, sondern auch einer der Orte in China, bei denen wir am Anfang gemerkt haben, wie viel Planung eigentlich nötig ist. Der Park ist riesig, nicht selbsterklärend aufgebaut und ohne Vorbereitung kann man hier schnell Zeit verlieren oder Dinge verpassen.

Wir waren zwei Tage im Nationalpark in China unterwegs und teilen hier in unserem Zhangjiajie Nationalpark Guide unsere Erfahrungen, unsere Route und alles, was wir vorher gerne gewusst hätten.

Aussichtsplattform im Zhangjiajie Nationalpark mit Blick auf die Berglandschaft

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Lohnt sich Zhangjiajie Nationalpark?

Für uns war Zhangjiajie eines der Highlights unserer China-Reise – allerdings auch einer der Orte, bei denen Vorbereitung den größten Unterschied macht. 

Wenn du gerne in der Natur bist und Lust hast, etwas wirklich Einzigartiges zu sehen, dann lohnt sich der Besuch absolut. Allerdings kannst du bei dem Nationalpark keinen klassischen Nationalpark erwarten. Hier ist nicht viel mit unberührter Natur und absoluter Ruhe. Der Nationalpark ist tatsächlich sehr gut ausgebaut mit Aufzügen, Shutteln und kaum natürlichen Wegen. Aber dazu gleich mehr!

Zudem ist es kein Ort, der sich von selbst erschließt. Viele Wege, verschiedene Ebenen und mehrere Transportmöglichkeiten sorgen dafür, dass man sich schnell verlieren kann.

Wir haben relativ früh gemerkt, dass es sinnvoll ist, sich zumindest grob mit der Route auseinanderzusetzen. 

Wir haben relativ früh gemerkt, dass es sinnvoll ist, sich zumindest grob mit der Route auseinanderzusetzen. Genau aus diesem Grund haben wir unsere Planung später auch in unserem China Guide festgehalten, weil wir unterwegs oft gemerkt haben, wie viel Zeit man ohne Struktur verlieren kann. 

In unserem China Guide findest du natürlich nicht nur Infos zum Nationalpark, sondern auch alles drum herum. Also wie du Schritt-für-Schritt alle wichtigen Apps downloadest, unsere wichtigsten Tipps, sehr ausfühliche Guides zu unseren bereiten Orten sowie ausgearbeiteten Routen durch China.

Anreise zum Zhangjiajie Nationalpark

Der Nationalpark und die Avatar Berge sind recht gut angebunden. Wir waren zuvor in Chongqing und sind mit dem Zug nach Zhangjiajie gefahren. Aber auch andere beliebte Orte wie Furong, Yangshuo oder Fenghuang sind mehr oder weniger in der Nähe. Zudem gibt es in Zhangjiajie auch einen Flughafen, der regelmäßig angeflogen wird.

Hier erklären wir, wie Zug fahren in China funktioniert.

Wo übernachten im Avatar Nationalpark?

Eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Planung ist die Wahl der Unterkunft – und hier würden wir im Nachhinein ganz klar zu Wulingyuan raten.

Wulingyuan liegt direkt am Nationalpark und ermöglicht es dir, morgens ohne großen Aufwand direkt zum Eingang zu gehen. Entweder durch ein paar Minuten laufen oder durch eine kurze Taxi-Fahrt. Gerade wenn du früh starten möchtest, was wir absolut empfehlen würden, ist das ein riesiger Vorteil. 

Wir haben auch in Wulingyuan geschlafen und hatten eine Unterkunft, die in Ordnung war. Dafür haben wir aber nur 14 € für ein Doppelzimmer pro Nacht gezahlt. Würden wir nochmal dort hin reisen, würden wir eine Unterkunft näher am Eingang wählen – so waren wir ca. 3 Kilometer vom Eingang weg. Andere Optionen für Unterkünfte in Wulingyuan findest du auch auf Trip.com.

Zhangjiajie City ist zwar größer und bietet mehr Auswahl an Hotels und Restaurants, liegt aber etwa 40 bis 50 Minuten entfernt. Das bedeutet, dass du jeden Morgen erst eine längere Strecke zurücklegen musst, bevor du überhaupt im Park bist.

Für uns war es deshalb die richtige Entscheidung, direkt in Wulingyuan zu übernachten – vor allem, weil wir so den ersten Tag sehr entspannt starten konnten.

Wie funktioniert der Zhangjiajie Nationalpark?

Was wir vor unserer Reise unterschätzt haben: Zhangjiajie funktioniert ganz anders als ein klassischer Nationalpark. Es handelt sich nicht um ein Gebiet, in das man einfach hineinläuft und sich dann frei bewegt, sondern vielmehr um ein riesiges Netzwerk aus verschiedenen Bereichen, die miteinander verbunden sind.

Im Grunde gibt es zwei Hauptbereiche:

  • Oben befinden sich die bekannten Aussichtspunkte mit Blick auf die Felsformationen, die man oft aus Fotos kennt. Hier bewegen sich die meisten Besucher, und hier entstehen auch die typischen „Avatar-Landschaft“-Eindrücke.
  • Unten im Tal verläuft ein komplett anderes Szenario. Dort läuft man durch grüne Landschaften, entlang von Flüssen und zwischen den Felsen hindurch. Es ist deutlich ruhiger und fühlt sich fast wie ein eigener Park an.

Verbunden werden diese Bereiche durch Shuttlebusse, Seilbahnen und den beeindruckenden Bailong Elevator, der Besucher innerhalb weniger Sekunden die Felswand hinauf transportiert.

Genau diese Struktur macht den Park so besonders, führt aber auch dazu, dass man ohne Planung schnell den Überblick verliert. Wir haben relativ früh gemerkt, dass es sinnvoll ist, zumindest eine grobe Route im Kopf zu haben, um nicht ständig neu entscheiden zu müssen, wo es weitergeht.

Was ist der Bailong Elevator?

Der Bailong Elevator ist mit einer Höhe ca. 330 Metern der höchste und schnellste Outdoor-Aufzug der Welt. Er befindet sich im Zhangjiajie und ist in eine riesige Klippe eingebaut. Als Besucher des Nationalparks kannst du diesen Aufzug fahren und dabei unglaubliche Aussichten genießen. Der Aufzug befördert Besucher in weniger als zwei Minuten vom Tal bis hoch auf die Aussichtsplattform, was eine bequeme und einzigartige Alternative zum einstündigen Aufstieg zu Fuß darstellt.

Wie viele Tage solltest du einplanen?

Das gesamte Gelände ist riesig und um alles zu sehen, bräuchte man sicher mehrere Tage oder sogar Wochen. Aber es ist auch möglich, die Highlights innerhalb von kurzer Zeit abzulaufen. 

1 Tag im Nationalpark

Ein Besuch an einem Tag ist möglich, aber eher stressig. Du kannst dir ein paar Highlights anschauen, wirst aber definitiv nicht alles sehen und bist viel unterwegs.

2 Tage (unsere Wahl)

Für uns war das die perfekte Dauer.Am ersten Tag waren wir oben unterwegs und haben die bekannten Aussichtspunkte besucht. Am zweiten Tag sind wir unten im Tal gelaufen. Diese Kombination hat uns den Park deutlich besser verstehen lassen und war insgesamt viel entspannter.

3 Tage oder mehr

Wenn du Zeit hast, kannst du den Park auch noch entspannter angehen und mehr wandern. Gerade wenn du gerne in der Natur unterwegs bist, lohnt sich das.

Falls du während deiner Zeit in China nicht auf gewohnte Apps wie Instagram, TikTok oder auch Google Dienste verzichten wollen, solltest du dir unbedingt vor deiner Reise einen passenden VPN für China downloaden. Wir waren mit unserer Lösung sehr zufrieden!

Preise & Tickets im Zhangjiajie Nationalpark

Das Ticketsystem ist am Anfang etwas verwirrend, deshalb hier die wichtigsten Dinge verständlich zusammengefasst. Generell kannst du Tickets online kaufen, ggf. über deine Unterkunft oder direkt vor Ort.

Eintrittstickets in den Nationalpark

Die Tickets sind alle für insgesamt 4 aufeinanderfolgende Tage gültig. Der normale Eintritt liegt bei:

  • 239 Yuan für Erwachsene (18–59 Jahre)
  • ca. 122 Yuan für Jugendliche & Senioren
  • günstiger für Kinder und ältere Personen

Im Ticket enthalten sind:

  • Eintritt in den Park
  • Nutzung aller Shuttlebusse

Was NICHT enthalten ist

Viele denken, dass mit dem Eintritt alles abgedeckt ist – das stimmt aber nicht. Zusätzlich musst du bezahlen für:

  • Seilbahnen (ca. 65–76 Yuan pro Strecke)
  • Bailong Elevator (ca. 65 Yuan pro Fahrt)

Gerade wenn du mehrere Spots sehen willst, kommen hier schnell einige Fahrten zusammen.

Ticket-Kombinationen (wichtig zu wissen)

Es gibt verschiedene Kombi-Tickets, die mehrere Fahrten enthalten. Zum Beispiel:

  • Eintritt + 2 Fahrten
  • Eintritt + 4 Fahrten
  • oder ein „All Inclusive“-Ticket

Wir haben uns vor Ort für ein Komplettticket entschieden und 465 Yuan pro Person bezahlt. Unser Host der Unterkunft hat sie für uns gebucht – da bekommt man den besten Preis. Alternativ kannst du Tickets auch direkt am Eingang kaufen (je nach Verfügbarkeit) oder online zum Beispiel bei Trip.com. Von Trip hatten wir übrigens auch unsere eSIM für China.

Bei diesem All-Inclusive Ticket mussten wir uns keine Gedanken mehr über einzelne Fahrten machen. Für uns war das deutlich entspannter, gerade weil man im Park sowieso oft zwischen verschiedenen Transportmitteln wechselt.

Ticket-Gültigkeit & Reservierung

Ein wichtiger Punkt, den viele nicht wissen: Tickets sind theoretisch 4 Tage gültig, müssen aber für jeden Tag vorab reserviert werden. Das bedeutet:

  • du musst Zeitfenster auswählen
  • du musst den Eingang festlegen

Gerade in der Hauptsaison kann das dazu führen, dass du bestimmte Slots nicht mehr bekommst.

Unsere Route im Nationalpark

Tag 1: Aussichtspunkte & Avatar Mountains

Am ersten Tag sind wir früh aufgestanden und standen bereits um 06:30 Uhr am Ost-Eingang, obwohl der Park offiziell erst um 07:00 Uhr öffnet. Wir hatten vorher gelesen, dass sich dort teilweise schon früh Schlangen bilden, und wollten deshalb auf Nummer sicher gehen.

Umso überraschender war es, dass wir komplett alleine dort standen. Selbst als die Tore geöffnet wurden, waren vielleicht sieben oder acht andere Besucher vor Ort. Das lag vermutlich daran, dass wir in der Nebensaison unterwegs waren – in den Sommermonaten wird das sicher anders aussehen.

Nach dem Eingang ging es zur Sicherheitskontrolle und dann relativ schnell weiter mit dem Shuttlebus in Richtung Bailong Elevator. Schon dieser erste Abschnitt zeigt, wie organisiert der Park aufgebaut ist: Man bewegt sich kaum zu Fuß zwischen den großen Bereichen, sondern wird immer wieder transportiert.

Die Fahrt mit dem Aufzug selbst dauert nur etwa zwei Minuten, ist aber ein Erlebnis für sich. Man fährt entlang einer steilen Felswand nach oben – zumindest theoretisch.

In unserem Fall war es an diesem Morgen nämlich sehr neblig, sodass wir während der Fahrt kaum etwas sehen konnten. Dann ging es nochmal einige Meter zu Fuß weiter, bevor es in den nächsten Bus ging. Von dort ging es dann in Richtung der bekannten Aussichtspunkte auf die „Avatar Berge“. Oben angekommen standen wir zunächst an den Aussichtspunkten und blickten… ins Nichts.

Wir haben dann etwa eineinhalb Stunden gewartet, bis sich der Nebel immer wieder kurz gelichtet hat. Diese Momente waren dann aber umso beeindruckender. Plötzlich öffnen sich die Wolken, und die Felsen tauchen wie aus dem Nichts auf – ein ziemlich surrealer Anblick.

Aussichtsplattform im Zhangjiajie Nationalpark mit Blick auf die Berglandschaft

Im Laufe des Vormittags sind wir durch den Bereich Yuanjiajie gelaufen. Dort reiht sich ein Aussichtspunkt an den nächsten, aber ohne dass es sich wiederholt. Man bewegt sich entlang von Wegen, die an den Felsen entlangführen, über kleinere Brücken und immer wieder zu neuen Perspektiven.

Was uns dabei aufgefallen ist: Die Orientierung ist nicht immer ganz eindeutig. An einigen Stellen standen wir vor Abzweigungen und waren uns nicht sicher, welcher Weg jetzt der richtige ist.

Genau hier hat uns ein Tipp extrem geholfen: Wir hatten uns wichtige Punkte und Stationen vorher auf Chinesisch notiert. So konnten wir im Zweifel einfach unser Handy zeigen und nachfragen. Das hat tatsächlich mehrmals den Unterschied gemacht.

Gerade wenn du dich auf solche Situationen vorbereiten willst, lohnt sich ein Blick in unseren ausführlichen Beitrag zu Apps für China – ohne funktionierende Apps oder Übersetzungen wird es hier schnell kompliziert. Internet im Nationalpark hast du übrigens immer. Du brauchst also nur die passende eSIM für China.

Dann ging es weiter zu einem unserer Highlight: dem One Stop to Heaven. Wir sind also von Yuanjiajie mit dem Bus bis zum Yuanjiajie Administrative Commitre (da startet auch die Seilbahn) gefahren und von dort ca. 30 Minuten gelaufen. Dort wurde es etwas ruhiger und entspannter

Besucher im Zhangjiajie Nationalpark an einem Aussichtspunkt mit spektakulärer Bergkulisse
Steile Treppe „One Step to Heaven“ im Zhangjiajie Nationalpark mit Blick in den Nebel

Da wir mit unserem Ticket unendlich viel Seilbahn fahren konnten, ging es auf dem Rückweg ein Mal mit der Seilbahn nach unten und dann direkt wieder nach oben – einfach nur für die Aussicht.

Am Nachmittag sind wir weiter Richtung Tianzi Mountain gefahren. Dort gibt es einige Essensstände und sogar ein McDonalds. Zum Abschluss des Tages sind wir mit der Seilbahn nach unten gefahren – und diese Fahrt war eines unserer Highlights.

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Aussichtsplattform beim Yubi Peak im Zhangjiajie Nationalpark mit Blick auf die Berglandschaft

Tag 2: Unten im Tal zwischen den Felsen

Am zweiten Tag wollten wir bewusst eine andere Perspektive erleben und haben uns entschieden, unten im Tal zu bleiben. Wir sind wieder am Wulingyuan Eingang in den Nationalpark gegangen, mit dem Bus gestartet und dann bei der Station Golden Whip Stream gelaufen und in diese Richtung gelaufen. Statt großer Aussichtspunkte und vielen Menschen war es plötzlich ruhig, grün und deutlich entspannter.

Golden Whip Stream im Zhangjiajie Nationalpark bei einer Wanderung durch das Tal

Der Weg führt entlang eines Flusses durch das Tal, immer wieder mit Blick auf die Felsen, die sich links und rechts aus dem Boden ragen. Man bekommt hier ein viel besseres Gefühl dafür, wie groß diese Landschaft eigentlich ist.

Nach etwa 2,5 Stunden sind wir an einem kleinen Essensspot vorbeigekommen. Dort haben wir eine kurze Essenspause eingelegt und das erste Mal Affen gesehen. Ab dort hat sich der Weg aufteilt. Wir haben uns für den Aufstieg entschieden – und das war definitiv die anstrengendere Variante. Es ging über viele Treppen und einige Höhenmeter nach oben, und man merkt relativ schnell, dass das kein entspannter Spaziergang mehr ist.

Affe im Zhangjiajie Nationalpark in China entlang eines Wanderwegs

Gleichzeitig lohnt sich der Aufwand. Je höher man kommt, desto mehr öffnen sich wieder die Ausblicke auf die Felsen. Oben angekommen hat man wieder diese weiten Perspektiven, die den Park so besonders machen.

Aussicht auf die Felsformationen im Zhangjiajie Nationalpark bei den Five Finger Peaks

Gerade diese Kombination aus beiden Tagen hat für uns den größten Unterschied gemacht. Der erste Tag mit den bekannten Aussichtspunkten und der zweite Tag mit der ruhigeren Wanderung im Tal ergänzen sich perfekt.

Zhangjiajie Nationalpark Tipps: Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Rückblickend gibt es ein paar Dinge, die wir auf jeden Fall empfehlen würden.

  • Ohne Planung in den Park zu gehen, ist wahrscheinlich der größte Fehler. Man verliert schnell Zeit, läuft unnötige Wege oder verpasst gute Spots.
  • Auch die Orientierung wird oft unterschätzt. Es ist nicht immer klar, welcher Weg wohin führt, und ohne Vorbereitung kann das frustrierend werden.
  • Ein weiterer Punkt ist die Sprachbarriere. Englisch wird nicht überall gesprochen, und gerade bei Fragen zu Wegen oder Transport kann es schwierig werden. Wir haben uns wichtige Begriffe oder Orte auf Chinesisch notiert. Das hat uns enorm geholfen.

Unser China Guide

China wirkt auf den ersten Blick sehr überfordernd und es bedarf sehr viel Planung. Egal, ob es dieser Nationalpark ist, die allgemeine Reiseroute durch China oder auch andere grundlegende Dinge wie benötigte Apps samt Verifizierung oder Internet ist. Du findest viele dieser Informationen bereits auf unserem Blog.

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Unser Fazit: Lohnen sich der Avatar Nationalpark?

Der Zhangjiajie Nationalpark ist einer der beeindruckendsten Orte, die wir bisher gesehen haben. Die Landschaft wirkt teilweise fast unreal und verändert sich ständig durch Licht und Wetter. Wenn du die Zeit hast und in der Region unterwegs bist, solltest du dir unbedingt ein paar Tage Zeit nehmen!

Weitere Tipps für deine China-Reise

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Hier findest du auch noch ganz viele weitere Tipps für China inklusive verschiedener Guides zu anderen Highlights auf unserer Route durch China.

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Häufig gestellte Fragen – Zhangjiajie Nationalpark

Wie viele Tage sollte man für den Zhangjiajie Nationalpark einplanen?

Wir würden dir für den Zhangjiajie Nationalpark ganz klar mindestens zwei Tage empfehlen. Ein Tag ist zwar grundsätzlich möglich, wird aber schnell stressig, weil das Gelände sehr groß ist und du dich auf wenige Highlights beschränken musst. Mit zwei Tagen kannst du sowohl die bekannten Aussichtspunkte oben als auch die Wege unten im Tal deutlich entspannter erleben.

Wo sollte man für den Zhangjiajie Nationalpark am besten übernachten?

Aus unserer Sicht ist Wulingyuan die beste Wahl. Der Ort liegt direkt am Nationalpark, sodass du morgens schnell am Eingang bist und nicht erst lange anreisen musst. Zhangjiajie City bietet zwar mehr Hotels und Restaurants, liegt aber etwa 40 bis 50 Minuten entfernt und ist deshalb für den Besuch des Parks deutlich unpraktischer.

Welcher Eingang ist für den Zhangjiajie Nationalpark am besten?

Viele Besucher starten am Ost-Eingang bei Wulingyuan, so auch wir. Dieser Eingang ist besonders praktisch, wenn du in Wulingyuan übernachtest. Welcher Eingang für dich am besten ist, hängt aber auch davon ab, wo deine Unterkunft liegt und welche Route du im Park geplant hast.

Was kostet der Eintritt in den Zhangjiajie Nationalpark?

Der reguläre Eintritt für Erwachsene liegt bei etwa 239 Yuan. Darin enthalten sind der Eintritt in den Nationalpark und die Shuttlebusse innerhalb des Parks. Zusätzliche Kosten entstehen für Seilbahnen und den Bailong Elevator. Es gibt außerdem verschiedene Kombi-Tickets und All-Inclusive-Optionen, die je nach Route sinnvoll sein können.

Ist der Bailong Elevator im normalen Ticket enthalten?

Nein, der Bailong Elevator ist normalerweise nicht im Standard-Eintritt enthalten. Die Fahrt kostet extra, außer du hast ein Ticket oder Kombi-Paket gebucht, bei dem der Aufzug bereits eingeschlossen ist.

Ist der Zhangjiajie Nationalpark ohne Planung machbar?

Grundsätzlich ja, aber wir würden es nicht empfehlen. Der Park ist sehr groß, hat verschiedene Ebenen, mehrere Eingänge, Shuttlebusse, Seilbahnen und den Bailong Elevator. Ohne grobe Planung verlierst du schnell Zeit, läufst unnötige Wege oder verpasst bestimmte Spots.

Wie wichtig ist das Wetter im Zhangjiajie Nationalpark?

Das Wetter spielt eine große Rolle. Gerade bei Nebel kann es passieren, dass du an den bekanntesten Aussichtspunkten zunächst kaum etwas siehst. Gleichzeitig kann genau dieser Nebel auch für eine besondere Stimmung sorgen. Wenn du flexibel bist, lohnt es sich, möglichst mindestens zwei Tage einzuplanen.

Warum wird Zhangjiajie auch Avatar Nationalpark genannt?

Der Zhangjiajie Nationalpark ist vor allem wegen seiner riesigen, senkrechten Felsnadeln bekannt, die oft im Nebel liegen und dadurch fast unwirklich aussehen. Genau diese Landschaft war eine der Inspirationen für die schwebenden Berge im Film Avatar. Deshalb wird der Park oft auch umgangssprachlich als Avatar Nationalpark bezeichnet.

Hilft es, sich wichtige Orte im Zhangjiajie Nationalpark auf Chinesisch aufzuschreiben?

Ja, absolut. Das war für uns einer der hilfreichsten Tipps überhaupt. Gerade wenn du nach dem richtigen Weg, einer Busstation oder einem bestimmten Aussichtspunkt fragen willst, hilft es enorm, die Namen auf Chinesisch auf dem Handy gespeichert zu haben. So konnten wir sie einfach zeigen und haben deutlich leichter Hilfe bekommen.

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